Direktversicherung

 

Die Direktversicherung ist ein schlankes und flexibles Vorsorgemodell der betrieblichen Altersvorsorge.

Teile des Gehaltes fließen in die Direktversicherung

Bei der Direktversicherung schließt der Arbeitgeber für seinen Arbeitnehmer eine Rentenversicherung ab, von der auch seine Angehörigen profitieren. So erfüllt der Arbeitgeber den Rechtsanspruch seines Arbeitnehmers, Teile des Gehaltes in Vorsorgebeiträge umzuwandeln.

Auch Arbeitgeber können finanzielle Beiträge leisten – und als Betriebsausgaben steuerlich absetzen.

Die Vorsorgebeiträge zur Direktversicherung werden vom Bruttogehalt der Mitarbeiter abgezogen und sind bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze (derzeit 3.048 Euro jährlich) steuer- und sozialversicherungsfrei. Auch für Arbeitgeber entfallen die Sozialbeiträge.

Besonderheiten bei der Direktversicherung

Bei Versorgungszusagen seit 2005 gilt zusätzlich ein Aufstockungsbetrag in Höhe von 1.800 Euro. Dieser ist zwar sozialversicherungspflichtig, dafür aber ebenfalls steuerfrei. Vorausgesetzt, der Arbeitnehmer nimmt nicht gleichzeitig die Förderung nach § 40b EStG (Pauschalversteuerung bei Altverträgen) in Anspruch.

Ab 2018 ändert sich diese Regelung im Rahmen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes.